Meine Bücher

Hier finden Sie eine Übersicht meiner bisher erschienen Büchern. Haben Sie Rückfragen zu diesen so melden Sie sich gerne bei mir unter Kontakt.

 

Zudem können Sie diese direkt über mich bestellen.


Hof Müller gnt. Klüener

Auch bei dieser Arbeit geht es wieder um die Aufarbeitung von Zeitgeschichte auf einem alten westfälischen Bauernhof.

 

Das neue Buch beschäftigt sich mit diesem „Weihnachtsbaum-Hof“ im kurkölnischen Sauerland mit seiner gelebten Familientradition – gelegen zwischen Neuenrade und Allendorf im waldreichen Naturpark Homert. Seine historische und umstrittene Grenzlage zur Grafschaft Mark spiegelt sich in vielen Ereignissen und bisher unveröffentlichten Dokumenten.

 

 

 

Die Ursprünge der Familie Müller gen. Klüener liegen in Altenaffeln und reichen bis in das Mittelalter zurück.

 

1836 siedelte dieser Hof von Altenaffeln in die Gemarkung Hespe um.

 

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Grübeck

Bei diesem Hof handelt es sich um meinen elterlichen Hof.

Im Jahre 1403 ist er bereits in einer Urkunde namentlich als „mittelster Hof“ erwähnt. Diese Bauerschaft bildete eine so genannte Siedlung im Dreierverband, deren Ursprung in die sächsische Zeit (600 – 800 n. Chr.) reicht.

Wie verlief die Frühgeschichte dieses Tales, das in einem Seitenarm des Hönnetales liegt? Welche Auswirkungen hatte die Grenzlage für diesen kurkölnischen Teil in unmittelbarer Nähe zur Grafschaft Mark?  Welche großen und kleinen zeitgeschichtlichen Ereignisse bewegten die Menschen über die Jahrhunderte? Auf diese Spuren hatte ich mich bereits als Abiturient – Anfang der 60er Jahre – begeben und  schon meine damaligen Ergebnisse in einer Hofchronik niedergelegt. Danach sammelte, forschte und fand ich in 40 Jahren eine Menge weiterer interessanter Urkunden und Informationen.  

Hier einige wenige Streiflichter:

Der Hof hatte ca. 400 Jahre lang als eins der größten Lehensgüter von Kloster Oelinghausen Abgaben und Dienstleistungen zu erbringen. Im Dreißigjährigen, Siebenjährigen und Zweiten Welt-Krieg litt der Hof wiederholt unter Einquartierungen fremder Truppen. Aus den genealogisch nachweisbaren Familienstämmen, die sich übrigens auf dem Hof ohne Unterbrechung bis 1695 zurückverfolgen lassen, gingen 4 Geistliche hervor. Von ihnen erreichte 1762 Johann Hermann Werren als Kölner Domvikar die Gründung der Vikarie Eisborn als Teil der Pfarrei Balve. 

In der weit verzweigten Familie findet sich Ende des 18. Jahrhunderts auch ein „kurmainzischer Hofgerichtsrat“. Erst vor wenigen Jahren wies sogar jemand aus Wien seine Vorfahren zum Hof in der Grübeck nach.

Im Ersten Weltkrieg sind alle 3 Söhne an der Westfront gefallen. Damit erlosch nach rd. 150 Jahren der Name Lübke auf dem Hof. Das älteste noch erhaltene Gebäude – als Wohnhaus gebaut  – stammt aus dem Jahre 1748. 

 

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Schulte-Horst I

Die Grafen von Arnsberg waren über Jahrhunderte Grundherren zahlreicher Güter im Sauerland. Als Graf Gottfried IV. im Jahre 1368 dem Kölner Erzstift alle Besitzungen und Rechte übertrug, gingen auch alle gräflichen Bauerngüter in das kirchliche Vermögen über.

Zu ihnen zählte auch der bereits in sächsischer Zeit (um 700 n.Chr.) errichtete Erbhof in der Horst bei Eisborn. Er hatte  nach der Kölner Übernahme als „kurfürstliches Sattelgut“ besondere Aufgaben zu erfüllen. Seine Lage – unmittelbar an der Grenze zur Grafschaft Mark und gegenüber von Burg Klusenstein – war zusätzlich herausfordernd.

Das Buch beleuchtet die Hof- und Familiengeschichte eines alten sauerländischen Gutes und bringt aus dem bisher unveröffentlichten Urkundenmaterial viele Informationen für die Regionalgeschichte.

 

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Schulte-Horst II

Neue Fundstücke in verschiedenen Archiven haben zu einer Fortschreibung der Geschichte des kurfürstlichen Schultenhofes in der Horst bei Eisborn geführt. Diese Nachträge sind eine Ergänzung der Erstausgabe aus dem Jahre 2006. Bei Recherchen für andere Ausarbeitungen stieß der Verfasser auf unerschlos-sene Quellen, die zu einer weiteren Aufhellung der frühen Hofgeschichte führten. Das betrifft vor allem die Verpfändung des Hofes durch den Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden an Konrad den Wreden zu Melschede im Jahre 1376. Neu und zugleich auch bewegend waren zahlreiche Dokumente des Archivamtes in Münster über die schlimme Zeit während und nach dem Dreißigjährigen Krieg. Darüber hinaus wurden aktuelle Informationen zur Hof- und Familiengeschichte auf den neuesten Stand gebracht.

 

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Niedernhöfen

Das Buch hellt die Hof- und Familiengeschichte dieses alten sauerländischen Landgutes auf. Es handelt sich um das Stammhaus der Familie Tillmann.

 

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Meine Dissertation

Die drittgrößte Kölner Kirchengemeinde St. Severin besaß seit dem frühen Mittelalter im sauerländischen Blintrop-Niedernhöfen beachtlichen Grundbesitz. Zu diesem Höfeverband (villicatio) gehörten zahlreiche Unterhöfe und Zinspflichtige. Vogteirechte an díesem Hof waren über viele Jahrhunderte ein ständiger Zankapfel zwischen den benachbarten Grafschaften Arnsberg und Mark. Da ursprünglich auch märkische Bauern an den seit 1368 im Herrschaftsbereich des Kölner Erzstifts (=kurkölnisch) gelegenen Hof abgabepflichtig waren, kam es immer wieder zu erbitterten folgenschweren Grenzkonflikten. In der wirtschaftshistorischen Arbeit werden u.a. untersucht: - Wo lagen die Ursprünge des Hofes? - Indizien dafür, dass die rheinischen Pfalzgrafen (Ezzonen) Besitzer des Hofes waren. - Ist der Hof erst mit dem Niedergang dieses Geschlechts in den Vermögensbestand des Kölner Erzbischofs und dann zu St.Severin gelangt? - Die Rolle der Grundherrschaft bei den territorialen Konflikten. - Das Rechts- und Sozialwesen mit Vergleichen zu ähnlichen Stiften wie St. Viktor in Xanten und dem Frauenstift in Essen. - Das Abgabensystem. - Die Agrargeschichte.

 

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Chronik Eisborn-Asbeck

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Namen und Orte im 16. Jahrhundert.

Die Einkünfte des Balver Amtsdrosten Hermann von Hatzfeld (1527 - 1600)

 Im Herzogtum Westfalen sind nur wenige Aufzeichnungen zu Personen und Orten aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg erhalten geblieben. Gerade Regional- und Familienforscher beklagen immer wieder diesen unersetzlichen Verlust - vor allem bei den Kirchenbüchern. Das nachfolgend dargestellte Register ist ein Zufallsfund im Landesarchiv – Abtlg. Westfalen, der sich im Verlaufe der Recherchen zur Geschichte des kurfürstlichen Hofes „Schulte-Horst“ bei Eisborn im Jahre 2005 ergab.

Es handelt sich hier um eine aktuelle Aufstellung der Einkünfte und des nicht unbeachtlichen Vermögens vom damaligen Amtsdrosten Hermann von Hatzfeld. Sie müsste unmittelbar nach den sogenannten Truchsessischen Wirren (1577 – 1583) im Jahre 1585 abgefasst worden sein. Im Einzelnen sind von allen rd. 40 Orten – von Herdringen bis Neuenrade – alle rd. 450 Personen und Gebäude namentlich erfasst worden. Es sind nicht nur die Naturalien (Korn, Eier, Vieh), sondern auch alle Dienstleistungen genannt, die seinerzeit geleistet werden mussten.

Mit diesen Abgaben begegnen uns auch sehr alte Regelungen, die mit der frühmittelalterlichen Gerichtsbarkeit der Frei- und Gogerichte und ihren Namen zusammenhängen. Dem Amtsdrosten als Richter der Gogerichte, dem Gografen, standen neben den Brüchten, den Strafgeldern, verschiedene Hafer- und Hühnerabgaben sowie Geldzahlungen zu.

Von besonderer historischer Bedeutung: Die mehrfache Bezeichnung „Hovelhaber“/„Hobelhaber“  weist überraschend auf eine historische Spur hin, die wohl endgültig Aufschluss über einen lange gesuchten und umstrittenen Gogerichtsstandort in der Region gibt. Bernhard Padberg aus Holzen hat kürzlich umfassend nachgewiesen, dass der Hauptgerichtsplatz des alten „Gogerichts Huvele“ nicht im Kirchspiel Stockum – wie die meisten Historiker nach Albert Hömberg und Bernhard Bahnschulte bisher vermuteten – lag, sondern dass er nur mit dem Ort Hövel im Kirchspiel Enkhausen in Verbindung stehen kann.

Die Vorlage dieses Registers wird vielen Heimat- und Familienforschern helfen, Lücken zu schließen und ggf. neue Zusammenhänge aufzutun.

Die beteiligten Autoren sind vor allem dem Landschaftsverband - Westfalen (LWL) dankbar, dass er die Herausgabe dieser Arbeit mit einem Zuschuss unterstützt hat. 

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